Ein geschützter Ort für Entwicklung, Entlastung und neue Wege.
Nicht jeder Weg ist von Anfang an sichtbar. Manchmal braucht es jemanden, der gemeinsam sucht.
Manchmal hilft es zu wissen: Andere fühlen genauso. Auch das ist Heilung.
In der Gruppentherapie treffen Kinder und Jugendliche auf Gleichaltrige, die ähnliche Erfahrungen kennen. Sie erleben, dass ihre Gefühle keine Ausnahme sind – und dass sie mit anderen zusammen stärker werden können als allein. Die Gruppe wird zum sicheren Übungsraum für das, was im Alltag oft schwer fällt: sich zeigen, zuhören, vertrauen, dazugehören.
„Die Erfahrung, dass andere ähnliches Leid kennen, erleichtert und tröstet."
— Irvin D. Yalom
Manchmal braucht ein Kind oder ein Jugendlicher einen Raum, der ganz allein ihm gehört. Einen Ort, an dem niemand zuschaut, nichts erwartet wird – und alles sein darf.
In der Einzeltherapie entsteht eine Beziehung, die trägt. Ich begegne jedem Kind und jedem Jugendlichen so, wie er oder sie ist – ohne Bewertung, ohne Schublade. Die Kinder und Jugendlichen finden einen Freiraum, in dem sie so angenommen werden, wie sie sind, und sich mit allem, was zu ihnen gehört, zeigen dürfen. So entsteht ein therapeutischer Rahmen, in dem das Kind die Möglichkeit bekommt, seine individuelle Persönlichkeit darzustellen, zu entwickeln und zu entfalten.
Das Tempo bestimmt das Kind. Die Richtung auch.
„Beziehung ist die Basis, auf der jedes Lernen – und jede Heilung – entsteht."
— in der Tradition der personenzentrierten Therapie nach Carl Rogers
Kinder sprechen nicht immer in Worten – sie sprechen im Spiel. Im Spiel verarbeiten sie Erlebnisse, die sie noch nicht benennen können, drücken Gefühle aus, die ihnen keine Sprache kennt, und finden Wege durch innere Konflikte, die sie alleine nicht lösen könnten.
Als Spieltherapeutin begleite ich Kinder in einem geschützten Raum, in dem sie ganz sie selbst sein dürfen. Ich folge dem Kind – nicht umgekehrt. Inspiriert vom personenzentrierten Ansatz Carl Rogers' und der psychoanalytischen Kinderarbeit biete ich eine Haltung der bedingungslosen Akzeptanz, der Einfühlung und der Echtheit. Das Spielzimmer wird so zum Ort, an dem Heilung geschehen kann – spielend.
„Das Spiel ist die Sprache des Kindes, und das Spielzeug sind seine Worte."
— Gary Landreth
Manchmal finden Worte keinen Weg nach draußen. Besonders bei Kindern. Bevor Sprache da ist, bevor Sprache reicht – da sind die Hände. Im Sand.
Die Sandspieltherapie bietet Kindern einen ganz besonderen Raum: einen Sandkasten, eine Auswahl an Figuren aus allen Lebensbereichen – Menschen, Tiere, Bäume, Häuser, Fahrzeuge – und die vollständige Freiheit, eine eigene Welt zu erschaffen. Was in diesem kleinen Kasten entsteht, ist kein Zufall. Das im therapeutischen Prozess entstehende Sandbild macht ein inneres Bild des Kindes sichtbar und verbindet so dessen Innen- und Außenwelt. Auf diese Weise können Konflikte, innere Zustände, Sehnsüchte oder Ängste nonverbal abgebildet werden, die in Worten keinen Ausdruck finden konnten.
Die Methode wurde von der Schweizer Therapeutin Dora M. Kalff auf Grundlage der Tiefenpsychologie C. G. Jungs entwickelt. Ihr zentrales Prinzip: Das Kind muss sich frei fühlen, alles ausdrücken zu dürfen – und gleichzeitig beschützt, der Therapeutin vertrauen zu können. Dieser „freie und geschützte Raum" ist das Herzstück der Sandspieltherapie.
„Im Sandkasten baut das Kind eine Welt – und in dieser Welt begegnet es sich selbst."
— in der Tradition von Dora Kalff
Derzeit erfolgt jede Anmeldung über die Warteliste. So stelle ich sicher, dass keine Anfrage verloren geht und Plätze fair vergeben werden.
Sie tragen Ihr Kind kurz und unkompliziert in die Online-Warteliste ein — einmal ausfüllen genügt.
Ich lese jede Anfrage persönlich und ordne sie in die bestehenden Therapieangebote ein.
Sobald ein passender Termin frei wird, melde ich mich bei Ihnen, um ein Erstgespräch zu vereinbaren.
„Ich glaube daran, dass Veränderung von innen kommt. Wer sich selbst wahrnimmt — mit seinen Stärken und seinen Schwierigkeiten, mit seinem Licht und seinem Schatten — der findet eine Mitte, von der aus echte Entwicklung möglich wird. Diese innere Bewegung lässt sich nicht erzwingen, aber begleiten.
Deshalb beginne ich dort, wo ein Kind, ein Jugendlicher oder ein junger Mensch gerade steht. Nicht dort, wo ein Lehrbuch ihn erwartet. Der Weg zur Wahrheit — zur eigenen Geschichte, zu neuen Handlungsmöglichkeiten — kennt nur einen wirklichen Fehler: nicht anzufangen oder unterwegs stehenzubleiben. Alles andere darf langsam sein.
Und wenn der Weg schwer wird? Dann gehört Geduld dazu — und das Wissen, dass Veränderung selten linear verläuft. Sie geschieht, wenn der Raum dafür da ist. Diese Zuversicht trägt mich in der Arbeit mit jungen Menschen und ihren Familien: auch dort, wo noch keine Lösung sichtbar ist.“
Mein Name ist Enely Marichal. Seit vielen Jahren begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf oft nicht einfachen Wegstücken ihres Lebens. Eltern und Bezugspersonen sind für mich dabei unverzichtbare Partner — niemand kennt ein Kind besser.
Mir ist wichtig, dass sich junge Menschen in der Praxis willkommen fühlen: so, wie sie sind, mit dem, was sie mitbringen. Aus dieser Sicherheit heraus wird Entwicklung möglich.
Die Praxis hat einen Kassensitz bei der KV Thüringen; gesetzlich Versicherte können den Therapieplatz ohne zusätzliche Kosten nutzen.
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Zu den bei der KV Thüringen gemeldeten Zeiten bin ich persönlich am Telefon.
Diese Praxis ist keine Notfallanlaufstelle. Bei akuter Gefahr für sich selbst oder andere — oder wenn Warten keine Option ist — wenden Sie sich bitte sofort an folgende Stellen:
Sorge 21
07545 Gera
Nach Vereinbarung. Anmeldung über die Warteliste.